Die techn. Daten

 

Abmessungen:

  • Spannweite: 230cm
  • Länge: ca. 207cm

Gewicht:

 
  • ca. 10,5 kg

Motor:

 
  • ZG 80 mit Topfschalldämpfer
 
RC-Funktionen:
 
  • Seitenruder
  • Höhenruder
  • Querruder
  • Drossel
  • Sonderfunktionen:
    • Schleppkupplung
    • Bonbonschacht
    • Fallschirmspringer-schacht
 

Grundideen zum Bau des Modells:


Nachdem im vergangenen Jahr meine Bellanca Decathlon von PILOT nach einem Strömungsabriss beim Start stark beschädigt wurde und somit für die Vereinskollegen für dieses Jahr keine größere Schleppmaschine zur Verfügung stand, beschloss ich für die kommende Bausaison ein neues "Schlepp"-Modell zu bauen.

Dabei sollte die nachfolgenden Aspekte ihre Berücksichtigung finden.

  • einfacher und schneller Aufbau des Modells
  • transportfreundlich
  • kunstflugtauglich
  • universeller Einsatz, d.h. nicht nur zum Schleppen
  • Anbau eines Schachtes zum Abwurf von Bonbons
  • Anbau eines Schachtes zum Absetzen von Modell-Fallschirmspringern

Rückblick:


Aber da war doch was? Früher vor ca. 25 Jahren hatte ich doch ein solches Modell, das fast alle Voraussetzungen erfüllte: "ONKEL DICK", nannte ich es. Das Modell zeichnete sich durch unkritische Flugeigenschaften aus, war einfach zu starten und landen, also rundum ideal auch für einen Nachbau in einem vergrößertem Maßstab.
 

Onkel Dick:

  • einfacher Kastenrumpf
  • durchgehende Fläche
  • 3-Bein Fahrwerk mit lenkbarem Bugrad
  • Höhen- und Seitenleitwerk als ebene Platte
 
Auch dieses Modell war schon damals als Allrounder geeignet, als einfacher Trainer oder auch für Schleppaufgaben. Der damals eingesetzte WEBRA Langhub mit 10ccm hatte ausreichende Leistungsreserven. Und wurde das Modell an einem Wochenende mal beschädigt .....
 

Das tragische Ende eines "ONKEL's"

 
so wurde es innerhalb einiger Tage komplett neu aufgebaut. Der rechteckige Rumpf und die Brett-Leitwerke waren dazu ideal geeignet. Auch die Fläche konnte wieder schnell erstellt werden, da alle Rippen gleich sind und im Blockverfahren hergestellt werden.
 

...damals wurden die Segler noch oft im Huckepackverfahren in die Luft befördert.... ONKEL DICK mit einer modifizierten Tragfläche von 170m Spannweite

   
Diese Methode war zwar recht einfach, aber sie stellte doch ein sehr hohes Risko dar und konnte nur für Segler bis zu einer Spannweite von ca. 3m eingesetzt werden. Die beiden Gummis, mit der der Segler an den Tragflächen befestigt wurde, stellten hier das höchste Risiko dar, und wenn sich so ein Gummi auf einer Seite mal nicht löst .....
 

...dann hat man einen Haufen
BALSA-Schrott

   
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